Ich bin nicht mehr da! Ich wohne jetzt woanders. Unter gehirnkribbeln.wordpress.com findet ihr mich jetzt. Mit weniger Chaos. Und mehr Baum. Weil Baum essentiell ist. Und essentiell mein neues Lieblingswort.
Also – reinschauen. Dranbleiben. Ihr werdet es sonst bereuen, wenn ich erstmal berühmt bin!
My bed is my castle, soviel ist klar. Und deswegen ist der sicherste Ort auch direkt darunter. Ich verstecke dort nicht nur peinlichste Fotos von diversen Leuten (mit denen ich sie später mal erpressen werde) und Gold (da ist es zwar nicht mehr, aber die Sache war lustig), dort befinden sich selbstverständlich auch Leichen diverser Prominenter und beinah schon antike Überbleibsel aus meiner bewegten Jugend. Das BESTE davon werde ich euch jetzt vorstellen.
Zur Einstimmung muss man aber erstmal folgendes Video ansehen und anhören:
Ich weiß nicht, wie ihr im Jahr 1998 fotografiert habt. Damals, als Digitalkameras noch nicht in Kinderhände gegeben wurden, als man Fotos noch auf gut Glück machte und das Ergebnis erst zu sehen bekam, als der Film entwickelt war – damals gab es eine superfortschrittliche Erfindung mit Namen Polaroid. Damals war ich – na sagen wir einfach ich war im besten Alter für beginnenden Fangirlie-Quatsch. Deswegen investierte ich mein Geld in alles, wo ein Spice Girl drauf oder drin oder dran oder drum war. Allerdings konnte Zeitschriften, CDs, Kuchen und Lollipops ja jeder kaufen – was ich hatte, war BESSER. BESSER als alles Gold und jedes Krönchen, besser als Lindsay Lohans Filme nach 2007 und besser als Britneys Musik seit Kevin Federline in ihr Leben trat.
Ich hatte DAS:
Das ist die SPICE-CAM. Ein dafür passender Polaroid-Film kostete unglaubliche 20 Mark für ganze zehn Fotos. Ihr könnt euch sicher sein, dass dies die BESTE Anschaffung meines Lebens war. Es gibt nicht viele Dinge, für die ich einen Altar bauen (lassen) würde, aber für die SPICE-CAM werde ich direk mal darüber nachdenken!
Ladies & Gentlemen, Hollywoods heißestes Exportgut 2011 ist eindeutig Alex The Body Pettyfer. Für die unter euch, die es tatsächlich bis heute geschafft haben, nichts von ihm zu hören: ER HIER!
Ein Film mit Alex Pettyfer braucht nicht zwangsläufig eine bestechende Handlung. Hauptsache, er zieht sich aus, und das möglichst ständig und komplett (tut er zwar bisher nicht, aber kommt bestimmt noch).
Jetzt gerade ist er mit zwei Teenie-Schmonzetten in den großen und weniger großen Lichtspielhäusern des Landes vertreten (und so schmonzettig sind die eigentlich gar nicht). Weil in der Headline Beastly steht, dürft ihr jetzt raten, wie der Film heißt, den ich mir heute abend angucke!
Beastly erzählt die Geschichte des schönen, beliebten, reichen und vermutlich in jeder Hinsicht privilegierten Highschool-Beaus Kyle (Alex). Leider kommt seine großkotzige Art bei der ortsansässigen Hexe Kendra (Mary-Kate Olsen) überhaupt nicht gut an, und sie verflucht ihn nach allen Regeln der Kunst. Kyle ist ab sofort so hässlich, dass er sein Dasein hinter verschlossenen Türen fristet und nur noch von streng ausgewählten Personen Besuch erhält. Mit der Schule hat es sich natürlich auch erledigt, Kyle erhält Privatunterricht von einem Blinden (Neil Patrick Harris). Und trotzdem begegnet er eines Nachts der schönen Lindy (Vanessa Hudgens) und verliebt sich natürlich postwendend in sie. Kann sie ihm helfen, den Fluch zu brechen? Kann sie ihn auch lieben, trotz seiner scheußlichen Erscheinung?
Was jetzt klingt wie Die Schöne und das Biest, ist auch Die Schöne und das Biest. (Hätte man vom Titel ableiten können, muss man aber nicht.) Dieses Mal gibt es die tragische Geschichte gegen Oberflächlichkeit und Mobbing mit aufstrebenden männlichen (Jung-) Schauspielern und verzweifelten weiblichen Ex-Kinderstars, die’s nochmal wissen wollen. Good luck, Mary-Kate und Vanessa. Aber wie schon Dianna Agron aus I Am Number Four lernen musste: Wenn Alex Pettyfer die Hauptrolle hat, ist egal, welche Tussi daneben steht, denn für die interessiert sich eh keiner.
Zu guter Letzt noch der Trailer zu Beastly, der all meine Argumente exzellent belegt:
Heute schreiben wir den 01. April – internationaler Spaßtag überhaupt! Weil Aprilscherze aber schon lange nicht mehr lustig sind und ich mich um euer spaßiges Wohlergehen sorge, habe ich mich in meinen YouTube-Favoriten umgesehen, und euch das lustigste & putzigste herausgesucht, damit ihr die letzten Stunden bis zum Wochenende ohne wahnsinnig zu werden schafft.